Tarnkappen-Technologie zu Zeiten des Ur-Meeres ?

Genau an der Grenze vom Weinviertel zum Waldviertel in Niederösterreich liegen die geheimnisvolle Fehhaube und die Kogelsteine. Ja, „Fehhaube“ (nicht Feenhaube, auch wenn dies viele im Zusammenhang mit der mystischen – oder doch technologisch anmutenden? – Geschichte denken), denn das Wort „Feh“ bedeutet Kleintierpelz und bezieht sich hier auf eine pelzbedeckte „Haube“.

Die Fehhaube selbst – eine auffällige Steinformation, die Teil einer noch viel größeren archäoastronomischen Anlage nahe Eggenburg darstellt – intensiv erforscht und niedergeschrieben von Alfred Kappl im Buch „Das Geheimnis der Fehhaube – Die großen Steine von Eggenburg – Österreichs Stonehenge“. Mit Alfred Kappl hatte die A.A.S. (Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik & SETI – https://www.sagenhaftezeiten.com ) im Sommer 2025 im Rahmen der großen Österreich-Expedition die Chance eine wahnsinnig spannende Führung vor Ort zu bekommen. Aber schwenken wir zur Tarnkappen-Technologie um und dazu muss man erst mal die alte Sage über die Fehhaube kennen:

Vor unvordenklichen Zeiten, als die Landschaft um Eggenburg noch ein weites, brodelndes Meer war, herrschte eine mächtige Feenkönigin über Elfen und Feen. Ihre Dienerinnen webten Zauberhauben aus unsichtbarem Gewebe – Tarnkappen, die Trägerinnen unsichtbar machten und vor Neid sowie Bosheit schützten, während sie ihre Schätze und Segen verbargen. Die schönste Fee, Tausendschön, mit silbernem Haar und sternenhellen Augen, flog über Wellen, verteilte Gaben und gesellte sich eines Tages zu lachenden Kindern am Ufer, die mit Muscheln und Treibholz spielten. Gerührt legte sie ihre Feenhaube unter einen Seetangbusch, damit sie von den Kindern erkannt wurde und baute mit ihnen Sandburgen und sang Lieder vom Meer.

Doch der neidische Wassermann, uralter Wächter der Ströme, stahl die Haube und setzte sie auf – sie duldete aber nur reine Feenwesen! Er versteinte sofort zum hohen Felsen der Fehhaube, mit der Haube als phallusartiger Krone, einem ewigen Wächter der alten Meeresstelle. Das Chaos brach aus: Ohne dem Wassermann tobten die Ströme, das Meer trocknete aus, Fische und Korallen verhungerten, Tiere stritten um Tropfen; Flüsse und Seen entstanden, doch Küstenmenschen litten Hunger. Die Feenkönigin sandte Tausendschön, die bittere, silberne Tränen weinte – diese fielen auf den vertrockneten Meeresboden, wurden goldene Samenkörner, keimten zu Getreidefeldern, Wäldern und Wiesen. Die Landschaft wandelte sich von wildem Ozean zu fruchtbarem Ackerland, Fischer wurden Bauern, Handel blühte, Gleichgewicht kehrte zurück. Tausendschön kehrte heim, die Fehhaube blieb als Mahnung: Umgeben von Kogelsteinen – versteinerte Wellen oder magische Perlen –, schützt sie Erdschätze und erinnert an die Zeit als das Meer zum Land wurde.

Was waren das für wundersame Zauberhauben aus unsichtbarem Gewebe? Auch im Nibelungenlied nutzt Siegfried eine solche Tarnkappe, um Schätze zu erbeuten oder Feinde zu täuschen – diese stammte laut Erzählung vom Zwergenkönig Alberich, welcher sie selbst als Symbol magischer Macht trägt. In der griechischen Mythologie findet sich ein „Helm der Unischtbarkeit“, der von den Kyklopen (einäugige Riesen) geschmiedet wurde und als magisches Artefakt des Hades, Gott der Unterwelt, fungiert. Kyklopen – dieselben, von denen Zeus seine Blitze und Poseidon seinen Dreizack erhielt.

Spiegelt die mythische Tarnkappe „Stealth-Technologie“ wieder? Also Tarnkappentechnik bei Flugzeugen, die Radarreflexion durch spezielle Formen, Beschichtungen und Materialen reduziert , Radarwellen ableitet oder absorbiert – ähnlich der „unischtbaren“ Haube, die den Neid der Menschen abwehren konnte?

Oder befinden wir uns bereits in der Quantenphysik? Da gibt es nämlich das sogenannte „Quanten-Cloaking“ – eine experimentelle Technik aus der Quantenoptik, bei der Objekte unsichtbar gemacht werden, indem Lichtwellen aktiv umgelenkt werden. Funktioniert so: Quanteninterferenz erzeugen ein „Anti-Lichtfeld“, eingehendes Licht wird phasenverschoben und um das Objekt herumgeführt – es erreicht den Beobachter einfach nicht. Da das Objekt keinen Schatten wirft, kein Licht reflektiert, wird dieses optisch schlichtweg gelöscht – und das passiert in Echtzeit (Nanosekunden-Bereich).

Spricht die Sage der Fehhaube, die ein „unsichtbares Gewebe“ an sich beschreibt, von gar keinem physischen Gegenstand, sondern tatsächlich von „göttlicher Technik“ – ähnlich dem Quanten-Cloaking?

Auf jeden Fall nicht abzustreiten: die Fehhaube sieht einem Totenkopf-Gesicht mit vergrößertem Hinterkopf oder eben einer Kappe am Haupt verblüffend ähnlich.

Außerdem möchte ich nicht unerwähnt lassen: Die Sage spricht von einer Zeit, als noch Meer war. Und tatsächlich: genau im Gebiet der Fehhaube war laut offizieller Wissenschaft der Strand des Ur-Meeres. Geologisch beschrieben: die Region war ein Miozön-Meeresbecken der Paratethys, ein Relikt des Tethys-Oszeans, welcher Niederösterreich bedeckte. Allerdings sind wir hier bei einer offiziellen Datierung von ca. 23 bis 5 Millionen (!) Jahren in der Vergangenheit.

 Reden wir hier von einer Geschichte, die über Millionen von Jahren überliefert wurde? Was stimmt nun nicht: die offizielle Datierung oder die überlieferte Geschichte?

Lösen wir das Rätsel noch auf und schreiben unsere Geschichte nun doch endlich mal um?

Alles Liebe, Nici Mayer

Links und Quellen:

Links:

https://kultkraftplatz.com/die-wundersame-feenhaube-und-die-magischen-kogelsteine

https://www.raumundmensch.org/post/kogelsteine

Video A.A.S.-Expedition-Österreich bei der Fehhaube mit Alfred Kappel: https://youtu.be/1qhwkNdhp-A?si=_DaQGVo6vmv1SyAA

https://www.extremetech.com/tag/invisibility-cloak

PS: Dieser Artikel erschien außerdem im PaläoSETI-FachMagazin der A.A.S., Ausgabe 05/2026