Rosenquarz gegen Galgen-Beschwerden

August 2023, Urlaub in der Steiermark – Ziel: Erdställe …wenn da in der Nähe von Vorau nicht auch so ein alter Galgen wäre

Ich plante ein paar Tage Urlaub im steiermärkischen Vorau mit Ziel ein paar Erdställe zu besuchen. Vorau ist buchstäblich ein Erdstall – Hotspot, alleine in dieser Gegend wurden bereits mehr als 800 Erdställe entdeckt und kartographiert! Zudem befindet sich dort auch der Augustiner Chorherrenstift Vorau, aber das alles ist eine andere Geschichte … 😉

Urlaubsvorfreudig, wie ich bin, erkundschaffte ich mein Urlaubsziel im Voraus auf Google Maps – wie immer – aus. Nicht nur der Streetview auf Google Maps ist hilfreich, um ein feeling für die Gegend zu bekommen, ich studiere ausführlich die Umgebung, um eventuelle Burgruinen, historischen Anlagen oder „besondere Steine“ (die meist auf Megalithen hinweisen) zu finden, die es dann aufzusuchen gilt 😉

So entdeckte ich in einem Waldstück, etwa 2,5km östlich von Vorau entfernt, den Google Maps – Eintrag „Galgen“ – historische Sehenswürdigkeit.

Na bumm – so ein alter Galgen, mitten irgendwo im Wald – sowas hatte ich noch nie gesehen, dort musste ich (auch) hin!

Bereits Tage vor der Urlaubsanreise machte ich mir Gedanken, an welchem Tag – in meine Urlaubsplanung passend – ich mir den Galgen ansehen würde … ich dachte beim Galgen sofort an eine beklommene unangenehme Atmosphäre, daher wollte ich das eigentlich schnell „hinter mich bekommen“, aber ich wollte ihn unbedingt besuchen, wenn ich doch schon in der Gegend bin… Meine Ankunft in Vorau würde an einem Nachmittag sein, daher plante ich ein, den Galgen sofort nach Ankunft aufzusuchen – ich hätte noch knapp 4h bis es dunkel wird, der Galgen ist rund 2,5km entfernt, genug Zeit, um die Gegend auszukundschaften und eben besagten Galgen zu besuchen, damit ich das erledigt habe…so.

Urlaub!

Ich kam in Vorau wie geplant am späteren Nachmittag an, packte meine sieben Sachen aus und machte mich zeitnah auf den Weg – Richtung Galgen. Etwa 30 Minuten schlenderte ich gemütlich aus dem Städtchen Vorau heraus bis vor mir eine schnurgerade wenig befahrene Landstraße lag. Die Sonne schien noch, ich genoss die typisch-hügelige und grüne steiermärkische Aussicht… bis ich in der Ferne das Waldstückchen, in dem der Galgen steht, sah. Ich weiß noch, dass ich mir dachte: „Kann es sein, dass dieses Waldstückchen da vorne etwas dunkler erscheint, als die Waldstücke rundherum?“. Bald darauf auch ein „einladendes“ Schild in Form eines Pfeils mit Beschriftung im alten Kurrent „Zum Galgen“ – sehr charmant 😉

Ich näherte mich dem Waldstück, die Landstraße bog links ab, ich wechselte auf den Feldweg, der weiter geradeaus führt. Nach und nach bemerkte ich – auf meinem „Galgen-Gang“ -, dass im Erdboden verschiedene Quarze steckten, die teilweise mehr oder weniger aus dem Boden herausschielten. In der untergehenden Sonne glitzerte die Straße stellenweise regelrecht.

Einige Meter vor dem Waldeingang blieb ich stehen und blickte Richtung Ziel. Solch ein Waldeingang und dem Wissen, was man da drinnen im Wald findet, kann einem schon Unbehagen einflößen, sag‘ ich dir…  😉 –>

Ich blickte dann genau vor mir auf den Boden und sah ein Stückchen rosa Stein aus dem Boden herauslugen. Kurzerhand grub ich den Stein aus – und hielt einen Hand-großen Rosenquarz in die Höhe. 

Nun muss man wissen (und ich habe schon als Kind leidenschaftlich Steine und Kristalle gesammelt): auf dem Gebiet der Heilsteine steht der Rosenquarz, der sich mit dem Herz-Chakra verbindet, natürlich für das Herzerl 😉 oder besser gesagt, für die Liebe! Er soll das Herz reinigen und öffnen, fördert Liebe, vertreibt Negativität und hilft in Trauerzeiten.

So ein Zufall! Da stehe ich nun rund 200 Meter vom spooky Galgen entfernt und grabe einen handgroßen Rosenquarz aus – wie praktisch! 😉  Ich grinste und schritt meinen Weg mit Rosenquarz ausgestattet fort. „Ha, du blöder Galgen, jetzt kannst du mir nichts!“ dachte ich und ging fröhlich in den Wald hinein.

Der Galgen, rd. 50-60 Meter tief im Wald, selbst ist an und für sich recht unspektakulär – zwei massive große Quader nebeneinander stehend, um die einst ein Holzgestell zur Hinrichtung aufgebaut war. Er wurde ca. 1740 an den heutigen Standort verlegt, die letzte offizielle Hinrichtung hat 1773 stattgefunden.

Liest man jedoch die Info-Tafel vor Ort, könnte dem ein oder der anderen schon mal schlecht werden… denn mitangedruckt: ein Ausschnitt über diverse Hinrichtungsopfer samt Hinrichtungsart. „Durch gleichzeitige Abstoßung seiner Glieder“ war wohl das Heftigste…

Sieht man sich dann etwas genauer im Wald um, merkt man, dass dieses Waldstück ziemlich „heruntergekommen“ wirkt, es sieht stellenweise trostlos und tot aus… komische Gegend hier um diesen Galgen herum.

Ich beäugte den Galgen und die Gegend noch ein Weilchen und machte mich nach wenigen Minuten wieder auf den Rückweg – „So, hab’s gesehen!“, dachte ich mir 🙂

Mit meinem „Rosenquarz gegen Galgen-Beschwerden“ im Gepäck spazierte ich federleicht zu meiner Unterkunft in Vorau um einzukehren – rechtzeitig zum Einbruch der Dunkelheit.

In der Quantenphysik wäre dieser „Zufall“  in etwa so erklärt: Durch das Gesetz der Resonanz (Gesetz der Anziehung) wurde das von meinem Hirn Gedachte (denn alles, was man denken kann, gibt es im gleichen Moment schon) angezogen. Also durch meine vielen Planungs-Gedanken und das Unbehagen-Sein wegen des Galgens – schon vor Urlaubsantritt, habe ich mir so Schutz oder ein „Abwehrschild“ her gewünscht und das ist in Form des „Herz-Steins“ (der ausgegrabene Rosenquarz) zurückgekommen. Das bedeutet, dass alles, was in unser Leben tritt, von uns selbst verursacht ist – das Gesetz der Resonanz ist universell!

Alles Zufall …oder was? 😉

Bis zum nächsten Ausflug und alles Liiiiiebe,

Nici Mayer