

September 2021 – mein erster Besuch in Ägypten – dem Land mit dem einzig- erhaltenen Weltwunder
Natürlich ist Ägypten vor allem wegen seiner Pyramiden bekannt; die Pyramiden von Gizeh mit der davor thronenden Sphinx sind Touristenmassen-Magneten und faszinierender als je zuvor.
Abseits dieses Touristen-Treffpunkts, hat Ägypten aber noch allerhand Anderes zu bieten. Laut derzeitiger Meinung forschender Ägyptologen sind im Moment maximal 30% des im Sand verschwundenen Reiches ausgegraben. Nahezu jede Woche werden neue Tunnel oder Stein-Strukturen entdeckt. So auch in Sakkara – eine gewaltige einzige Ausgrabungsstätte rund 20km vom Gizeh-Plateau in südlicher Nil-Richtung gelegen. Sakkara ist unter anderem für seine Stufenpyramide bekannt – laut ägyptologischer Meinung der erste Versuch eines Pyramiden-Baus.
Doch mein Bericht beschäftigt sich diesmal nicht mit archäologischen oder megalithischen Begebenheiten, sondern soll ein persönliches Erlebnis beschreiben, das ich keinem „Zufall“ zuordnen kann und möchte 😉
Den offiziellen Eingang von Sakkara stellt ein großer Tempel dar, durch den ein schmaler Gang ins (dazumal) Innere führt.


Nach den ersten rd. 20m verbreitert sich der Gang, welcher sodann links und rechts mit großen Säulen umsäumt ist. Man schreitet quasi durch eine Alle aus Säulen. Rund 40 gewaltige Säulen bestaunt man hier. In (heute) Nischen erkennt man an den Wänden teilweise noch massive Türscharniere, welche die Stellen, an denen Türen verankert waren, kennzeichnen.


Am Ende der überdachten Säulen-Allee, ranken im Freien insgesamt 8 Säulen aus dem Boden, von denen jeweils zwei mit einer Mauer verbunden sind, sodass insgesamt 4 parallel stehende Mauer-Abschnitte entstehen; zwei Mauern links vom Gehweg, zwei Mauern rechts vom Gehweg.
Ich schritt zwischen den Säulen und Mauern umher und bestaunte die Überreste dieser hochentwickelten Kultur. Es zog mich – wie von Geisterhand – zur letzten, im äußersten, rechten Eck der Anlage, stehenden Säule bzw. die äußerste Säule der rechten äußeren Säulen-Wand. Ich stand vor der Säule, beäugte sie und berührte die alten Steine. Ziemlich schnell fiel mir ein Loch am unteren Ende der Säule, knapp über dem Sockel, auf und ich hockte mich nieder.


Ich überlegte eine Sekunde und griff kurzerhand in das Loch – als ich ein kleines, hartes und glattes Ding zwischen meinen Fingern spürte, zog ich es aus dem Loch heraus. Ein perfekter kleiner, etwa 3cm großer, Bergkristall kullerte aus dem Loch in den Sand. Ich hob ihn auf und war sehr überrascht – er war komplett sauber und rein, als ob er erst kurz davor hier platziert wurde.
Nun – das ist ja mal ein Zufall 😉


Sofort ging ich mit dem Kristall zu einem Reisebegleiter, ebenfalls ein Hobby-Forscher, und zeigte ihm den Fund. Gut ausgerüstet, wie wir sind, hatten wir auch ein Feuerzeug bei der Hand. Wenn der vermeintliche Bergkristall z.B. aus Kunststoff bestünde, müsste dieses im Feuer schmelzen oder verbrennen. Nichts davon war bei unserem Versuch der Fall – das Feuer konnte dem Bergkristall nichts anhaben, er musste daher echt sein.
Während ich den Fund machte, hatte ich meine Kamera, welche ich bei meinen Expeditionen stets auf meinem Rucksack montiere, auf Aufnahme, sodass ich das Geschehene meinen Freunden und Bekannten zeigen konnte. Ich hörte Kommentare wie: „Warum greifst du überhaupt in so ein Loch hinein??“, „Hast du keine Angst gehabt, dass in dem Loch ein Skorpion sitzt??“, „Wie kommt man überhaupt auf die Idee, in ein kleines Loch in einer Säule mitten in der Wüste zu greifen?“
Ich konnte (und kann bis heute) nicht erklären, warum ich genau zu dieser Säule ging, das Loch entdeckte und hineingriff. Nein, ich hatte keine Angst – ich wollte da unbedingt reingreifen, als ob ich wusste, dass sich etwas da drinnen verbirgt.
So, nun denkst du, das ist schon Zufall genug … ? 😉 Nein, ist es nicht!
Denn, was nur die Wenigsten wissen: Als August-Geborene ist mein Sternzeichen der Löwe. Ich kann mich erinnern, als ich etwa 7 Jahre alt war, hat mir meine Oma eine Halskette geschenkt und zwar mit dem Glücksstein des Sternzeichens Löwe als Anhänger à ein, von einem silbernen kleinen Löwen gehaltener, Bergkristall.
Da stehe ich nun mitten in der Wüste Ägyptens in Sakkara vor „irgendeiner“ Säule, greife in ein Loch und ziehe „meinen“ Glücksstein, einen lupenreinen Bergkristall heraus.
Alles Zufall, oder was? 😉
Vielleicht hat mich genau deswegen diese Säule angezogen? Vielleicht wollte der Kristall von mir gefunden werden? Vielleicht ist aber auch alles nur Zufall und jemand vermisst nun seinen dort hinterlegten Glücksstein? 😉
Mich fasziniert diese Geschichte bis heute! Und ich sage dir eines: Ägypten ist ein faszinierendes Land und verbirgt viele Geheimnisse – ich komme wieder!
Bis zum nächsten Ausflug und alles Liebe, Nicole Mayer

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